Reise Travel Tuesday

Unterwegs auf der Brick Lane in London

Brick Lane Straßenbild

Kunst an den Häuserwänden, Vintage Märkte und leckeres Essen. Wir waren unterwegs auf der Brick Lane im East End von London.

Die Brick Lane zieht sich einen Kilometer lang durch das East End von London und steckt voller Leben. Ein Besuch sollte bei jeder London-Reise drin sein!

Straßenecke in der Brick Lane mit Street Art
Street Art an jeder Straßenecke

Wenn du dich für Kunst und Mode begeisterst, bist du hier richtig. Die Straße ist der Mittelpunkt für viele Kunst- und Modestudenten und du findest hier Galerien und Boutiquen. Aber auch Vintage Märkte, Second-Hand-Läden und Restaurants haben auf der Brick Lane ihr Zuhause.

Die Straße ist gut zu erreichen, die U-Bahn-Station Aldgate East liegt direkt um die Ecke. Von der Liverpool Station aus ist die Brick Lane ebenfalls einfach zu finden.

Neben der fantasievollen Street Art, die jede Hauswand auf der Brick Lane bedeckt, ist die Straße auch für Street Food bekannt. Händler stellen ihre Streetcarts mit den unterschiedlichsten Speisen auf und es gibt für jeden Geschmack etwas zu entdecken. Die Gegend mag vielleicht ein raues Aussehen haben, aber wenn sich die Geschäfte öffnen und es köstlich nach Essen aus den Streetcarts duftet, füllt sich die Brick Lane mit Leben.

bemalte Rollläden in der Brick Lane
Schaufensterbummel zu jeder Tageszeit

Die Brick Lane ist kein Geheimtipp mehr und daher gut besucht, vor allem am Wochenende! Auch wenn die Läden überraschend spät öffnen – erst so um elf Uhr morgens herum, solltest du lieber früher da sein. Aufgefallen sind mir die Rollläden der Geschäfte, die ebenfalls mit kunstvollen Graffiti dekoriert wurden, so dass das Straßenbild auch außerhalb der Öffnungszeiten ein Hingucker bleibt.

Sonntags lohnt es sich, weiter nördlich zur Columbia Road zu laufen und dort durch den Flower Market zu laufen.

Säule vor Mosque in der Brick Lane
Die Brick Lane Mosque

Die Geschichte der Brick Lane

Die Straße hat eine bewegte Geschichte, die noch lange nicht zu Ende ist. Allein durch die zahlreiche Street Art verändert sich das Aussehen geradezu täglich. Angefangen hat die Brick Lane als Herstellungsort von Backsteinen im 15. Jahrhundert. Deren Nachfrage ist nach dem Großen Brand von London 1666 verständlicherweise gestiegen.

Die Straße wandelte sich schließlich durch Einwanderer in ein Wohngebiet und heute liegt sie inmitten der Bangladeschi-Gemeinde von London. Das merkt man auch an den Straßenschildern, die teilweise auch auf Bengali geschrieben sind.

Die Brick Lane liegt übrigens im Whitechapel-Viertel, in dem der Serienmörder Jack the Ripper 1888 mindestens fünf Prostituierte ermordet hatte.

Und das nächste Mal

Ich werde eine Street-Art-Führung buchen, um zu erfahren, was hinter den vielfältigen Bildern und Installationen steckt. Da Street Art vergänglich ist, kann ich mir gut vorstellen, dass so eine Tour auch beim zweiten und dritten Besuch in London eine neue Erfahrung bleibt.

Außerdem liebe ich Curry und es wird gesagt, dass man in dem Viertel die besten Restaurants finden kann. Das muss ich unbedingt noch persönlich in Erfahrung bringen!

0 Kommentare zu “Unterwegs auf der Brick Lane in London

Kommentar verfassen