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Meine Erfahrungen mit NaNoWriMo

Ich habe am NaNoWriMo – dem National Novel Writing Month – teilgenommen, um mein Korea Reisetagebuch „Ein Franzbrötchen in Korea“ in Form zu bringen. Wie es gelaufen ist, verrate ich dir hier in diesem Post.

Die Vorbereitungen zum NaNoWriMo waren eigentlich einfach.
Registrieren, sich auf der Website zurechtfinden und dann via Twitter & Co. nach Schreib-Buddies suchen und sich vernetzten. Das wirklich schwierige fing knapp eine Woche vor Schreibbeginn an.

NaNoWriMo Wirr-warr: Was denn nun?

Habe ich das richtige Projekt ausgesucht? Was, wenn mir nichts einfällt? Und sollte ich nicht viel lieber an meinen anderen Herzensprojekten plotten? Mir fiel ein Plotbunny nach dem anderen ein und am Ende drohte mir mein Kopf zu platzen.

Nope.

Ich habe mir einen Ruck gegeben, um endlich „Ein Franzbrötchen in Korea„, das auf ca. 3 Jahren (und mehr) Erfahrung basiert, fertig zu stellen. Es ist ein etwas anderes Buch, da es als Reisetagebuch meine direkte Stimme ist, die zu lesen ist. Ungefiltert und ohne Schnickschnack 😉 interessanterweise habe ich festgestellt, dass ich durchaus anders schreibe: Mein Herzensprojekt #meereslied „klingt“ ganz anders.

Wie klappt NaNoWriMo?

Das Cover meines NaNoWriMo Projektes - Ein Franzbrötchen in Korea
Das Cover meines NaNoWriMo Projektes – Ein Franzbrötchen in Korea

Es gibt kein Rezept, das für alle wirkt.
Bei mir hat es am besten funktioniert, als ich einfach nur Dinge runtergeschrieben habe, ohne Rücksicht auf Verluste. Worte, Worte, Worte, Baby. Korrektur geht auch später – einfach nur alles rausschreiben, was geht.

Zielgruppe, Marketing, Redewendungen – all das steht erst einmal hinten an. Was für mich während des NaNoWriMo zählte, waren tatsächlich „nur“ die Wörter. Gegenseitige Anfeuerungen via Twitter und Discord-Chat waren prima.

Ich hatte vorab schon alle Kapitel meines Reisetagebuchs festgelegt: 26 Kapitel und einige Zusatztexte. Jeden Tag ein Kapitel „roh“ runterschreiben und mein Reisetagebuch sollte wenigstens Form annehmen, oder?

Am Ende wurden es zwar nicht viele Worte, aber es ist genug „Stoff“ da, um mit dem Überarbeiten anzufangen. Dank NaNoWriMo kann ich auch langsam anfangen, mir Gedanken über Testleser*innen zu machen.

Mein Fazit – Einmal und (nicht) wieder!

Mir ist klar, dass diese Art zu Schreiben nicht immer klappt und auch nicht jedem zusagt. Bei einigen meiner geplanten Bücher, zB #meereslied, bin ich sicher, dass ich mit dem Stress, der mit NaNoWriMo verbunden ist, alle Art von Kreativität plattwalzen könnte. Aber im Gegenzug kann ich meine Teilnahme am Event sehr positiv zu bewerten: Für erste Versionen und das Rausschütten von Ideen war es ideal.

Habt ihr auch beim NaNoWriMo mitgemacht und sogar euer Projekt beendet? Ich würde mich sehr freuen, euer Cover und Inhaltsangabe zu sehen! Zum Vernetzen schreibt mir einfach auf Twitter: @_lesedrache.

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