Reise Travel Tuesday

Woche der Wahrzeichen: Michel vs Big Ben

Wir geben dir in unserer Woche der Wahrzeichen Tipps, wo du ganz leicht internationales Flair in Hamburg findest! Wir zeigen dir, dass du Hamburg gar nicht verlassen musst, um in den Genuss bekannter Wahrzeichen zu kommen.

Der Big Ben gehört zu den bekanntesten Wahrzeichen Londons – dabei ist mit dem Spitznamen nur die schwerste der fünf Turmglocken gemeint. Aber auch der Kirchturm kann sich sehen lassen, besonders, wenn die Verzierungen vom Sonnenlicht angestrahlt werden. Mit Sonne kann Hamburg nun zugegebenermaßen nicht glänzen, dafür aber mit einem Kirchturm, der es allemal mit dem Big Ben aufnimmt.

Hamburger Michel (© klaushh, Pixabay)

Gestatten: Sankt Michaelis, auch von den Hamburgern Michel genannt. Der charakteristische Kirchturm ist von nahezu überall in Hamburg zu sehen – umgekehrt kann von ihm aus ein Rundumblick auf ganz Hamburg geworfen werden. Zwischen den vielen Kirchtürmen Hamburgs lässt sich der Michel gut ausmachen, mit seiner runden Kuppel und der sichtbaren Wendeltreppe darunter. Und wenn du ganz genau hinschaut, siehst du dort die vielen kleine Besucher und erhältst einen Eindruck davon, wie groß der Turm eigentlich ist.

Der Michel ist gut von der City aus erreichbar, die nächstgelegenden U-Bahnstationen sind Rödingsmarkt und Baumwall (Elbphilharmonie) oder die S-Bahnstation Stadthausbrücke. Der Turm ist täglich geöffnet, außer während der Gottesdienste und zur Turmplattform führen 452 Stufen. Der Aufzug zum Turm selber ist leider nur über 52 Treppen erreichbar, aber Helfer die RollstuhlfahrerInnen über die Stufen helfen, bekommen freien Eintritt – die RollstuhlfahrerInnen zahlen ermäßigten Eintritt. Für Kirchenschiff und Krypta ist ein barrierefreier Zugang geschaffen worden und beide sind eindeutig auch einen Besuch wert.

Steinmeyer Orgel im Michel (© hbieser, Pixabay)

Digital ist der Michel voll dabei; das fängt bei den virtuellen Rundgängen durch die verschiedenen Bereiche an und hört bei der kostenlosen eigenen App auf, die als Audioguide dient. Den Ausblick vom Kirchturm kannst du dir über einen Livestream und acht Kameras auch von Zuhause aus reinziehen. Aber die Kirche hat noch mehr vor Ort zu bieten und zwar den Nachtmichel. Nach Einbruch der Dunkelheit kann man vom Kirchturm aus den Blick über das nächtliche Hamburg genießen. Das kostet dann allerdings auch etwas mehr, statt 5€ sind es nun 10,50€ für Erwachsene. Aber immerhin bekommt man ein Getränk gratis. Entschuldige, aber wer will da noch auf den Big Ben? Zumal der Londoner Kirchturm sowieso zur Zeit wegen Bauarbeiten geschlossen ist!

Morgen geht es dann zum nächsten Wahrzeichen, das gar nicht so weit weg vom Michel liegt und auch das jüngste Hamburgs ist. Errätst du schon welches?

 

© Brandspark

G20 ist ein kontroverses Thema – sei es politisch oder kulturell. Wir möchten das Augenmerk auf das Schöne lenken – auf die Schätze, die Hamburg zu bieten hat!

Merken

Merken

Merken

0 Kommentare zu “Woche der Wahrzeichen: Michel vs Big Ben

Kommentar verfassen