Travel Tuesday

Grummeln für Fortgeschrittene – Meine Paris Reise

Paris Reise

Nie wieder eine Paris Reise! Bislang haben wir auf dem Blog nur über tolle Ereignisse geschrieben. Was aber, wenn bei einer Reise etwas – oder fast alles – schief geht?

Für mich hatte Paris immer etwas unnahbares, edles und nostalgisches. Vielleicht, weil ich die Stadt immer mit Victor Hugo und Coco Chanel in Verbindung bringe? Leider hat mich Paris bei jeder Reise immer wieder enttäuscht.

Paris, die Stadt der Liebe?

Die Stadt ist unmöglich groß, ein Moloch. Laut, schmutzig und nicht besonders hübsch – so mein erster Eindruck. Und unhöflich.

Egal ob im Bahnhof, auf der Straße oder im Hotel – Ich habe von charmanten Franzosen nicht mal eine Scheibe gesehen. Die einzigen Menschen, die mir und meiner Reisegruppe halfen, waren lustigerweise Expats aus den USA.

Beruflich war ich einige Male in Paris, aber eine Liebe will sich bei mir nicht einstellen. In Erinnerung geblieben ist mir ein ganz besonderer Tag.

Bereits bei unserer Ankunft fing es an, zu regnen und wir kamen wie begossene Pudel am Hotel an. Ohne Gepäck, denn das hatte die Fluggesellschaft verplant. Im Foyer wurden wir für durchnässte Obdachlose gehalten und beinahe rausgescheucht; aber es sollte noch schlimmer kommen.

Paris – Louvre

Gruselige Aussicht auf der Paris Reise

Auf dem Zimmer wartete nämlich die nächste Überraschung: Der angekündigte „tolle Ausblick“ war ein direkter Blick auf den örtlichen Friedhof. Wer mich kennt, weiß, dass ich sogar vor einer winzigen Spinne davonlaufe…

Es wurde bei unserer Paris Reise nicht mehr besser. Als wir versuchten, französisches Flair in einem Café zu genießen, bekamen wir angebrannte Crêpes, miesepetrige Kellner und kalten Kaffee. Am Ende begnügten wir uns mit Sandwiches aus dem Supermarkt und dem Friedhofs-Blick.

Zu allem Übel hatten wir im modernen, durchaus schicken Hotel, Klappbetten, die platzsparend gedacht waren. Ich kann meinem Gewicht echt dankbar sein, denn mitten in der Nacht klappte sich mein Bett auch noch halb zurück und ich war quasi wie die Wurst in einem Hot-Dog.

Die Kommunikation in Paris, die sich Weltstadt nennt, lief auch nicht so gut, wie ich es von einer Metropole erwarte und enttäuschte mich. Mit meinem Schul-Französisch kamen wir ganz gut über die Runden, aber sobald wir versuchten, komplexere Fragen (und sicherheitshalber) auf Englisch zu stellen, war Sendepause. Entweder gab es stoisches Schweigen oder uns wurden Romane auf französisch erzählt. Dies machte den Aufenthalt in Paris leider sehr, sehr mühsam.

Es ist sicher ein Jammern auf hohem Niveau, aber ich verstehe beim besten Willen nicht, wie die konstant schlechte Laune der Pariser als „charmant“ verstanden wird. Oder habe ich die falschen Franzosen getroffen? 😉

Wie hast du Paris oder andere Städte in Frankreich erlebt?
Ich bin gespannt – schreib mir oder schicke mir einen Tweet!

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