Hamburg Travel Tuesday

Woche der Wahrzeichen: Die Reiseroute

Wir geben dir in unserer Woche der Wahrzeichen Tipps, wo du ganz leicht internationales Flair in Hamburg findest! Wir zeigen dir, dass du Hamburg gar nicht verlassen musst, um in den Genuss bekannter Wahrzeichen zu kommen.

Der G20-Gipfel ist zu Ende gegangen und auch unsere Woche der Wahrzeichen schließt heute ab. Dafür haben wir für dich eine Reiseroute zusammengestellt, mit der du alle Wahrzeichen an einem Tag abklappern kannst und das sogar zu Fuß! Kein Stress mit Gepäck, Zoll oder Jetlag – diese internationale Rundreise gehen wir ganz locker an.

Mutterland – Start unserer Rundreise

Mutterland: Deutsche Delikatessen

Stichwort „zu Fuß“: Dafür stärken wir uns zuerst mit einem ausgiebigen Frühstück im Mutterland. Wie bereits im Blogbeitrag beschrieben, lässt sich das Stammhaus in der Ernst-Merck-Straße 9 ganz unkompliziert vom Hauptbahnhof aus erreichen. Ab acht Uhr (Sonntags ab neun) öffnet das Delikatessen-Café und obwohl wir bis jetzt immer einen Platz gefunden haben, empfehlen wir dir vorher zu reservieren. Jetzt kannst du erst einmal in Ruhe die vielen deutschen Leckerbissen durchprobieren.

Gesättigt geht es dann weiter zum Japanischen Garten in der Parkanlage Planten un Blomen. Der Garten liegt keine 30 Geh-Minuten vom Café entfernt, wenn du über die Kennedy-Brücke zwischen der Binnen- und Außenalster läufst. Durch die City, die wir dir sehr ans Herz legen, dauert es nur ein bisschen länger.  Theoretisch, denn diese Route führt durch eine der großen Einkaufstraßen Hamburgs und dafür nehmen wir uns jetzt einfach mal die Zeit. Dorthin kommst du durch den Hauptbahnhof und schon bist du auf der Spitalerstraße. An deren Ende liegt der Gerhart-Hauptmann-Platz, dort geht es am Thalia Theater vorbei zur Binnenalster. In der Parallelstraße zum Jungfernstieg liegt übrigens ein weiterer Mutterland-Laden! Vom Jungfernstieg spazieren wir durch die Colonnaden bis zum Stephansplatz und auf der anderen Seite beginnt auch schon Planten un Blomen. Wer nicht gut zu Fuß ist, kann mit der Bahn (S31 und S21) vom Hauptbahnhof aus zur Station Dammtor fahren.

Planten un Blomen – Japanischer Garten

Japan: Mitten in der Natur

Der Japanische Garten liegt im Herzen von Planten un Blomen und hat einiges zu bieten. Hier können wir die Großstadt hinter uns lassen und die Füße ausruhen. Im Frühling und Sommer lassen sich übrigens süße Entenkücken auf dem Teich am Teehaus treiben. Am besten beobachtest du die Küken vom Steg aus, dort kannst du dich auch austrecken und die eventuelle Sonne genießen.

Der nächste Halt unserer Reise liegt im Süden und ist wieder unter einer halben Stunde zu erreichen. Viele Wege führen zum Michel und alle davon durch die Hamburger Neustadt. Praktischerweise ist der Kirchturm von weitem sichtbar, aber da die Neustadt aus vielen kleinen Straßen besteht, gib lieber die Adresse in dein Navi ein: Englische Planke 1. Eine direkte Bahnverbindung führt leider nicht zur Kirche; es geht wieder zurück über den Hauptbahnhof und dann mit der S1 oder S3 zur Station Stadthausbrücke oder mit der U3 zur Station Rödingsmarkt.

Der Michel – schon von weitem zu sehen

London: Hoch hinaus

Der Michel – kurz für Sankt Michaelis – lässt sich ausgiebig besichtigen. Zugegeben, zu Fuß dann auch noch mal die 452 Treppen zum Balkon zu erklimmen klingt schon nach einem sportlichen Programm, aber der Ausblick in 106m Höhe auf Hamburg lohnt sich! Keine Sorge, die Turmplattform ist auch über einen Fahrstuhl erreichbar. Der Fahrstuhl ist allerdings nur über 52 Stufen zugänglich und daher leider nicht barrierefrei.

Jetzt wird es aber höchste Zeit für’s Mittagessen: Das Portugiesenviertel liegt gleich nebenan und bietet viele gute Restaurants auf einem Fleck. Zur Mittagszeit werden auch oft preiswerte Mittagstisch-Menüs angeboten und das Viertel strahlt Wärme und Herzlichkeit aus. Am liebsten möchten wir uns durch jedes einzelne Restaurant probieren!

Elbphilharmonie – das jüngste Wahrzeichen

Sydney: Kultureller Ausblick

Der nächste Punkt auf unserer Reiseroute ist bereits zu sehen: Die junge, funkelnde Elbphilharmonie am Platz der Deutschen Einheit 1. Wir haben dir auch schon in diesem Beitrag verraten, wo du den besten Selfiespot findest und dass sich eine Reservierung für die Aussichtsplattform lohnen kann. Dieses Wahrzeichen bietet dir eine tolle Aussicht, nicht nur auf Hamburg, sondern vor allem auf den Hafen und vorbeiziehende Schiffe. Der Ausblick ist natürlich nicht die einzige Attraktion: Die Konzerthalle hat ein eigenes Orchester und viele weitere Veranstaltungen im Programm.

Ein letzter längerer Spaziergang steht für unser nächstes Ziel an: Die Strandbar StrandPauli liegt zu Fuß erneut eine halbe Stunde entfernt. Der Weg dahin führt über die Landungsbrücken, die du nicht auslassen solltest! Die Hälfte des Weges kannst du durch die U-Bahn einsparen – die an dieser Stelle Hamburgs übrigens zu einer Hochbahn wird. Einfach am Baumwall einsteigen und an der nächsten Station bist du schon direkt an den Landungsbrücken. 10 Minuten weiter, auf der St. Pauli Hafenstraße 89, liegt StrandPauli. Wenn du der Straße weiter folgst, kommst du zum berühmten Fischmarkt.

StrandPauli – ein Miniurlaub

Cuba: Lass die Seele baumeln

Gratuliere, du hast den anstrengenden Teil hinter dir und kannst dich zurücklehnen und deine Füße im Sand von StrandPauli vergraben. Die karibische Atmosphäre lässt dich die Stadt vergessen und versetzt in entspannte Urlaubsstimmung. So langsam wird es auch Zeit für das Abendessen. StrandPauli bietet leckere Gerichte, mit denen der Hunger gestillt werden kann. Wenn das Wetter nicht mitspielt, verziehen wir uns einfach in die Hacienda, die nach kubanischem Vorbild gestaltet wurde.

Lass den Tag mit einem Cocktail ausklingen – der Abend dagegen ist noch jung! Wie gut, dass Hamburgs Partymeile im Norden der Strandbar liegt. Die Reeperbahn liegt 5 Minuten entfernt und bietet dir alles, was dein feierndes Herz begehrt. Und noch ein bisschen mehr!

Feiern, bis selbst die Türme tanzen

Pisa: Schiefer Turm mit Bar

Unsere Reiseroute führt dich an das östliche Ende der Reeperbahn zu den Tanzenden Türmen an der Reeperbahn 1. Die Tango-Türme beherbergen das clouds – ein Restaurant mit Bar, wo du dir den letzten Drink über den Dächern Hamburgs genehmigen kannst. Oder dich auch noch mal mit einem Essen für den nächsten Tanz stärkst. Wir trinken noch einen Kaffee und machen uns auf den Weg nach Hause.

Von der nahgelegenen U-Bahnstation St. Pauli Reeperbahn erreichst du viele Bahnstationen in Hamburg. Am westlichen Ende der Reeperbahn liegt die S-Bahnstation Reeperbahn mit der S1 und S3, die ebenfalls viele zentrale Stationen anfahren, auch den Hauptbahnhof.

Und wenn du bis in den Morgen hinein getanzt hast, können wir dir für das Frühstück ein kleines, deutsches Delikatessen-Café am Hauptbahnhof empfehlen …

© Brandspark

G20 ist ein kontroverses Thema – sei es politisch oder kulturell. Wir möchten das Augenmerk auf das Schöne lenken – auf die Schätze, die Hamburg zu bieten hat!

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